Archiv für Juni 2007

Städte in der Röhn

Dienstag, 19. Juni 2007

Rhön ist ein Mittelgebirge mit Basaltkuppen und -decken zwischen Werra, Fulda und Fränkischer Saale, die Rhön erstreckt sich über Bayern, Hessen und Thüringen. Höchster Teil ist die Hohe Rhön, eine wellige Hochfläche mit Wiesen und Hochmooren. 1991 wurde ein Gebiet von 1849 qkm von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen. Fulda ist Kreisstadt in Hessen es liegt genau zwischen Rhön und der Landesgrenze zu Hessen. In Fulda leben 63.400 Einwohner, es ist Sitz eines katholischen Bischofs, des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentages, es bietet eine Theologische Fakultät, eine Fachhochschule, ein Schlossmuseum, das Deutsche Feuerwehrmuseum, ein Dommuseum, ein Vonderau-Museum und ein Planetarium. Eine andere nette Stadt ist Bischofsheim die im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld, am Fuße des Kreuzberges, liegt. Die Stadt Gersfeld befindet sich in der Rhön, am Oberlauf der Fulda in Hessen, sie kam als alter Besitz des Klosters Fulda 1435 n. Chr. unter die Herrschaft Ebersberg. 1806 n. Chr. fiel es an Bayern, 1866 n. Chr. an Preußen. Der Oberlauf der Fulda heißt örtlich Gersfelder Wasser. In Bad Brückenau, das ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen, kann man einen malerischen Marktplatz und den sog. Überdachten Wandelgang im Kurpark besuchen. Entdecken Sie die wunderschönen Städte in der Rhön!

Was man in der Rhön nicht verpassen sollte

Dienstag, 19. Juni 2007

Eines der beliebtesten Ausflugsziele in dem Mittelgebirge Rhön ist das Schwarze Moor. Das Schwarze Moor ist mit seinen 60 ha das größte Hochmoor im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Es wurden Holzbohlen angelegt, die den Zugang der Besuchern ermöglichen. Dadurch kann man das Moor erwandern, ohne den Mikrokosmos des Moores stark zu beschädigen. Es beherbergt seltene Pflanzen- und Tierarten, wie das Birkhuhn, den Sonnentau oder das schneidige Wollgras. Laut einer Legende versank vor langer Zeit am Schwarzen Moor eine Ortschaft. Es geschah als Strafe für das sündige Leben der Bewohner. An der Stelle wo die Ortschaft versank, entstand ein schwarzer See, der von einer Moordecke überzogen wurde. Das Leben der Ortschaft hat unter der Moordecke aber nicht aufgehört. Die Versunkenen beten immer noch zu Gott um Erlösung. Als Folge kann man an manchen Tagen aus der Tiefe ein Rauschen, Brausen und Orgelklang vernehmen. Wenn man sich am Rande des Moores hinlegt, sollte man manchmal das Läuten der Glocken und Schlagen der Turmuhr hören können. Das Schwarze Moor ist leicht erreichbar, über die Hochrhönstraße von Bischofsheim a.d. Rhön, von Oberelsbach, von Seiferts oder von Fladungen aus. Die Besucher können Informationen bei dem Informationszentrum (Haus zum Schwarzen Moor) beim Kfz-Parkplatz an der Landstraße Ehrenberg-Fladungen erhalten.